Über Pappnase

Als Pappnase & Co. 1983 in Hamburg eröffnete entstand ein neues und einmaliges Ladenkonzept. Ein knallbunter Laden zum Staunen und Entdecken, gefüllt mit spannenden Dingen aus der Theaterwelt, scherzigen Kleinigkeiten, Fachbüchern zum Stöbern und vielen Spielen und Spielzeugen zum Selber- und Selbstmachen. Dabei hat es sich sozusagen aus der Not heraus entwickelt. Zum Einen mussten die Geschäftsgründer dringend Geld verdienen um ihr Studium zu finanzieren, zum Anderen war es für ihr gemeinsames Hobby "Theater-Spielen, Jonglieren und Artistik" sehr schwierig geeignete Requisiten und Materialien zu beschaffen. Somit wurden anfangs Jonglierbälle und -keulen kurzerhand selber hergestellt und weiterentwickelt. Schnell kam ein ganzes Sortiment von weiteren Jonglier- und Artistikmaterialien über Masken, Schminke und Scherzartikeln bis zu Ballons und Dekorationsartikeln zusammen. Damit ließ sich schon ein Laden füllen. Anfangs nur ein kleiner in Hamburg-Altona , doch schnell mussten größere und mehr Geschäftsräume her. Mittlerweile gibt es Filialen in Frankfurt, München und Stuttgart. In anderen Städten wurde ähnliche Ladenkonzepte von "Mitbewerbern" entwickelt, so dass mittlerweile ein dichtes Netz von "Jonglierläden" entstanden ist. Parallel dazu baute Pappnase & Co. sein Vertriebskonzept auch im Versandhandel immer weiter aus. Mittlerweile ist dieser Zweig zum Hauptgeschäft geworden und wohl Europas größter Anbieter in diesem Spezialsortiment. 1994 begann Pappnase & Co. auch wieder Workshops und Kurse in Hamburg im eigenen Veranstaltungsraum "TOLLHAUS" anzubieten. Dieses Angebot musste allerdings aus räumlichen Gründen eingestellt werden.
Die drei PappnasenDass "Jonglieren und Artistik" oder auch "Circensische Bewegungskünste" nicht nur den Akteuren auf den Bühnen und Manegen vorbehalten sein muss, sondern allen Interessierten nahe gebracht werden könnte, wurde damals wie heute mit starken Zulauf bei Kursen und Workshops bestätigt. Gleichzeitig begeisterten immer mehr Straßenkünstler in den Fußgängerzonen die Leute. Eine Renaissance der Gaukler, Clowns und Freaks. Aber auch Zirkusprojekte wie "RONCALLI" sorgten für viel Publicity und Begeisterung beim Publikum. In den neunziger Jahren eröffneten in den Großstädten nach langer "Schlafpause" wieder viele Varietés mit sehr erfolgreichen Programmen. Jonglieren hat sich als Trend behauptet ohne jemals von der Wirtschaft als Trend "gesetzt " worden zu sein und ohne viel Werbung und Marketing. Und das ist gut so!
In unserer Freizeitgesellschaft hat sich z.B. Jonglieren und Einradfahren als Dauertrend etabliert und wird nicht nur in Parks und an Stränden ausgiebig praktiziert sondern erweist sich auch in der Kinder- und Jugendarbeit als äußert sinnvolle und sinnliche Beschäftigung, die die Entwicklung der Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen fördert. An vielen Schulen gibt es Jongliergruppen oder Kindercircusprojekte
In den vergangenen Jahren hat sich das Angebot von Pappnase & Co. immer weiter entwickelt. Gerade durch die hervorragende Eignung des Kernsortimentes im Jugendbereich konzentriert sich der Kundenkreis mittlerweile sehr um Schulen, Kindergärten, Jugendorganisationen etc. So wurde das "klassische" Angebot an Jonglier- und Artistikmaterial um viele pädagogisch wert- und sinnvolle Aktions-, Spiel- und Bewegungsmaterialien erweitert. Viele der Mitarbeiter kommen aus pädagogischen Berufen. Somit kann eine fachliche Kompetenz gewährleistet werden.